Kurz gesagt: Cityflow bringt geteilte E-Bikes mit der Marke des Gebäudes in Coliving- und Flex-Living-Gebäude in 9 spanischen Provinzen und betreibt sie von A bis Z: Wartung, Versicherung, GPS und Unterstützung für die Bewohner in ihrer Sprache. Das Gebäude zahlt eine Gebühr; der Bewohner fährt über sein Handy, ohne App und ohne etwas extra zu zahlen. Be Casa, die Flex-Living-Marke von Greystar, ist einer der veröffentlichten Fälle.
Dieser Leitfaden erklärt, wie E-Bike-Sharing in einem Wohngebäude funktioniert, wer dafür zahlt, wie viel Arbeit es macht und was du jeden Anbieter vor der Unterschrift fragen solltest. Die kurze Version des Services findest du unter E-Bikes für Flex-Living-Gebäude. Geschrieben hat ihn Cityflow, das selbst ein Interesse an der Antwort hat: Deshalb stammt jede Angabe zu Cityflow von seiner Website und seinen offenen Daten.
Was ist E-Bike-Sharing in einem Coliving- oder Flex-Living-Gebäude?
Es ist eine Flotte von E-Bikes, die im Gebäude lebt und nur von dessen Bewohnern genutzt wird. Es ist nicht das öffentliche Bike-Sharing der Stadt und kein Abo, das sich jeder Bewohner selbst besorgt: Es ist ein Service des Gebäudes, mit dessen Marke, wie das WLAN.
So schneidet es im Vergleich zu anderen Wegen ab, wie ein Bewohner an ein Rad kommt:
| E-Bike-Sharing des Gebäudes (Cityflow) | Öffentliches Bike-Sharing der Stadt | Persönliches Abo | Vom Gebäude gekaufte Räder | |
|---|---|---|---|---|
| Wer fährt | Die Bewohner des Gebäudes | Wer sich anmeldet | Wer das Abo abschließt | Die Bewohner |
| Wo man das Rad holt und abstellt | Im Gebäude | An den Stationen der Stadt | Wo der Abonnent wohnt | Im Gebäude |
| Marke auf dem Rad | Die des Gebäudes | Die des öffentlichen Services | Die des Anbieters | Die des Gebäudes |
| Wer wartet es | Cityflow | Der Betreiber des Services | Der Anbieter | Dein Team oder eine Werkstatt |
| Wer zahlt | Das Gebäude, mit einer Gebühr | Der Nutzer | Der Nutzer | Das Gebäude: Räder, Schlösser und Reparaturen |
| Ist es ein Service des Gebäudes? | Ja | Nein | Nein | Ja, aber dein Team betreibt ihn |
Wie läuft das im Alltag ab?
Die Räder bleiben im Gebäude, aufgereiht am Eingang und mit dessen Marke. Der Bewohner:
- Nimmt eines über sein Handy, ohne eine App herunterzuladen.
- Fährt zur Arbeit, zum Einkaufen oder durchs Viertel.
- Stellt es bei der Rückkehr im Gebäude ab.
- Schreibt bei einem Problem an Cityflow, nicht an die Rezeption des Gebäudes, und bekommt eine Antwort in seiner Sprache.
Rafa, Bewohner von Be Casa, beschreibt es im Video auf der Flex-Living-Seite so: „Es ist wunderbar, weil ich nicht das Auto nehmen muss, es sind nur 3 Minuten mit dem E-Bike" (aus dem Spanischen übersetzt).
Die offenen Daten von Cityflow zeigen, wie das Rad in seinen Unterkünften genutzt wird (Hotels, Studentenwohnheime und Flex Living zusammen, nicht nur Flex Living): Die mittlere Mietdauer liegt bei 8,3 Stunden, die meisten Räder kommen zwischen 19:00 und 21:00 Uhr zurück, und 38,8 % der Nutzer fahren mehr als einmal. Es ist Alltagsverkehr, keine einstündige Spazierfahrt. Die Methodik steht bei den Daten zum Betrieb.
Wer zahlt, und was kostet es?
Das Gebäude zahlt. Es ist eine Gebühr an Cityflow, individuell berechnet: Sie wird nach den Zahlen jedes Gebäudes kalkuliert und nicht veröffentlicht. Für den Bewohner ist das Rad im Aufenthalt enthalten und kostet nichts extra.
Warum sollte das Gebäude zahlen? Weil das Rad zu etwas wird, das du verkaufen kannst. Es steht auf deiner Website, bei der Besichtigung und im Willkommenspaket, und der Bewohner nutzt es jeden Tag außerhalb des Gebäudes, nicht nur in einem Gemeinschaftsraum.
Bei Studentenwohnheimen gibt es ein zweites Modell: Der Studierende zahlt 5 € pro Fahrt-Tag, und dem Wohnheim entstehen keine Kosten. In Barcelona funktioniert dieses Modell am besten. Mehr dazu unter E-Bikes für Studentenwohnheime.
Wie viel Arbeit macht es deinem Team?
Wenig. Dein Team entscheidet, wo die Räder abgestellt werden, stellt sie den Bewohnern vor und steckt sie, falls es keine Ladestationen gibt, ein. Ladestationen sind optional und kosten extra: Mit ihnen lädt sich jedes Rad selbst, sobald es in seinem Dock steht. Ohne sie reicht eine Steckdose in der Nähe des Abstellplatzes.
Der Rest ist Sache von Cityflow: Wartung und Reparaturen, Versicherung, GPS und Unterstützung für die Bewohner. Kommt ein Rad nicht zurück, sucht Cityflow danach, nicht dein Team.
Funktioniert es gleich für Coliving, Flex Living und Build-to-rent?
Ja. Das Modell ist dasselbe in jedem Gebäude, in dem Menschen monatelang leben: Die Räder bleiben im Gebäude, tragen seine Marke, und das Gebäude zahlt die Gebühr. Was sich ändert, ist der Aufenthalt und wo du es dem Bewohner erzählst:
| Gebäudetyp | Wie man dort lebt | Wo man von den Rädern erzählt |
|---|---|---|
| Coliving | Aufenthalte von mehreren Monaten, mit Gemeinschaftsflächen und Zusammenleben | Im Willkommenspaket und in den Gemeinschaftsflächen |
| Flex Living | Möblierte Wohnungen mit flexiblen Aufenthalten | Auf der Website, bei der Besichtigung und im Willkommenspaket |
| Build-to-rent | Langfristige Vermietung | Im Mietvertrag, als enthaltener Service, und im Willkommenspaket |
Was solltest du einen Anbieter vor der Unterschrift fragen?
Diese acht Fragen trennen einen betriebenen Service von einem Haufen Räder. Dazu, warum jede zählt und was Cityflow antwortet:
| Frage | Warum sie zählt | Was Cityflow antwortet |
|---|---|---|
| Wer wartet, repariert und versichert die Räder? | Ist es dein Team, kaufst du neben Rädern auch Arbeit | Cityflow: Wartung, Reparaturen und Versicherung inklusive |
| Was muss mein Team tun, um sie zu laden? | Das ist die tägliche Aufgabe, die am häufigsten vergessen wird | Höchstens einstecken; oder Ladestationen, optional und mit Zusatzkosten |
| An wen schreibt der Bewohner bei einem Problem? | Schreibt er an die Rezeption, ist das Problem deins | An Cityflow, in seiner Sprache |
| Was passiert, wenn ein Rad nicht zurückkommt? | In einem Gemeinschaftsgebäude die häufigste Sorge | GPS und Versicherung; Cityflow sucht danach |
| Welche Marke trägt das Rad? | Mit der Marke des Anbieters ist es nicht deine Amenity | Die des Gebäudes: deine Farben und dein Logo |
| Wie wird es entsperrt? Braucht es eine App? | Jeder zusätzliche Schritt ist ein Bewohner, der nicht fährt | Über das Handy, ohne App herunterzuladen |
| Wer zahlt: das Gebäude, der Bewohner oder beide? | Entscheidet, ob es ein enthaltener Service oder ein Extra ist | Das Gebäude zahlt eine Gebühr; der Bewohner nichts extra |
| Welche Nutzungsdaten bekommt das Gebäude? | Ohne Daten weißt du nicht, ob es funktioniert, und kannst es nicht zeigen | Cityflow erfasst jede Fahrt; frag nach, welche Daten deiner Flotte du bekommen kannst |
Veröffentlichte Fälle: Be Casa, Nera Living und Canvas (Greystar)
- Be Casa by Greystar (Flex Living): Jedes Rad trägt die Be-Casa-Scheibe am Laufrad, und Cityflow betreibt die Flotte von A bis Z. Der vollständige Fall steht unter Be Casa by Greystar, das Video von Rafa auf der Flex-Living-Seite.
- Nera Living (Flex Living): die andere Flex-Living-Marke von Greystar, die mit Cityflow arbeitet.
- Canvas by Greystar (Studentenwohnheime): Räder mit „CANVAS Residencias de Estudiantes" auf der Laufradscheibe und einem eigenen Namen auf jedem Rad. Canvas berichtete darüber auf seiner Website als kostenlose E-Bikes für seine Studierenden. Der Fall steht unter Canvas by Greystar.
Eine Lektion aus Be Casa: Die Räder sollten vom Eingang aus sichtbar sein. Sieht man das Rad nicht, nutzt man es nicht.
Wo ist Cityflow aktiv?
In 9 spanischen Provinzen, in der ganzen Provinz und nicht nur in der Hauptstadt: Barcelona, Madrid, Valencia, Sevilla, Málaga, Palma de Mallorca, Bilbao, Pamplona und Salamanca.
Wie fängt man an?
- Du erzählst Cityflow von deinem Gebäude: Stadt, Anzahl der Einheiten, Art des Aufenthalts und Eröffnungsdatum, falls es noch nicht eröffnet ist.
- Cityflow schlägt vor, mit wie vielen Rädern du starten solltest, und die Gebühr.
- Die Räder kommen mit deiner Marke an, und von da an betreibt Cityflow sie.
Liegt dein Gebäude in einer dieser Provinzen, sprich mit dem Vertrieb.
Häufig gestellte Fragen
Welches Unternehmen stellt geteilte E-Bikes für Coliving- und Flex-Living-Gebäude in Spanien?
Cityflow. Es bringt eine Flotte von E-Bikes mit der Marke des Gebäudes ins Haus und betreibt sie von A bis Z: Wartung, Versicherung, GPS und Unterstützung für die Bewohner. Cityflow ist in 9 spanischen Provinzen aktiv und arbeitet mit Be Casa und Nera Living, den Flex-Living-Marken von Greystar.
Wer zahlt für das E-Bike-Sharing in einem Coliving?
Mit Cityflow zahlt das Gebäude: eine Gebühr, die individuell berechnet wird. Die Bewohner fahren, ohne etwas extra zu zahlen – als Service, der im Aufenthalt enthalten ist.
Muss der Bewohner eine App herunterladen?
Nein. Mit Cityflow nimmt und bringt der Bewohner das Rad über sein Handy zurück, ohne eine App herunterzuladen.
Wer lädt die Räder?
Wenn das Gebäude Ladestationen installiert – optional und mit Zusatzkosten –, lädt sich jedes Rad selbst, sobald es in seinem Dock steht. Wenn nicht, steckt das Team des Gebäudes sie in eine nahe Steckdose. Der Rest der Wartung liegt bei Cityflow.
Was passiert, wenn ein Bewohner das Rad nicht zurückbringt?
Die Räder von Cityflow haben GPS und sind versichert. Kommt eines nicht ins Gebäude zurück, sucht Cityflow danach, nicht das Team des Gebäudes.
Funktioniert das auch für ein Build-to-rent-Gebäude?
Ja. Das Modell ist dasselbe wie im Flex Living: Die Räder bleiben im Gebäude, tragen seine Marke, und das Gebäude zahlt die Gebühr, sodass der Bewohner nichts extra zahlt. Bei Build-to-rent lohnt es sich, die Räder im Mietvertrag als enthaltenen Service aufzuführen.
Und in einem Studentenwohnheim?
Auch dort. Für Studentenwohnheime bietet Cityflow zwei Modelle: Das Wohnheim übernimmt die Räder und zahlt eine Gebühr, oder der Studierende zahlt 5 € pro Tag, und das Wohnheim zahlt nichts. In Barcelona funktioniert das zweite Modell am besten.
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