Direkte Antwort: Corporate Sharing ist eine Fahrzeugflotte (meist E-Bikes) exklusiv für die Mitarbeitenden eines Unternehmens, verwaltet von Software mit E-Mail-Domain-beschränktem Zugang, Echtzeit-Flottenkontrolle und konfigurierbaren Zeitplänen. Umsetzbar in 4 Wochen mit einer Mobilitäts-SaaS-Plattform und einer Startflotte von 10–30 Fahrzeugen.
Warum Corporate Sharing 2026 explodiert
Drei Kräfte wirken gleichzeitig:
- Regulierung: Nachhaltige betriebliche Mobilitätspläne sind für große Unternehmen in Spanien bereits Pflicht, und die CSRD verlangt die Berichterstattung von Pendel-Emissionen (Scope 3).
- Parkplatzkosten: Ein Stellplatz in Madrid oder Barcelona kostet 150–300 €/Monat. Ein geteiltes E-Bike bedient 5–8 Mitarbeitende für diesen Preis.
- Talent: Mobilität als Benefit wiegt immer schwerer in der Arbeitgeberattraktivität, besonders auf Campussen fern des ÖPNV.
Wie der beschränkte Zugang zu Firmencampussen funktioniert
Das technische Element, das Corporate Sharing vom Public Sharing unterscheidet, ist die Zugangskontrolle:
- Registrierung per Domain: Nur @deinefirma.com-Adressen können ein Konto erstellen. Niemand Externes sieht oder nutzt die Flotte.
- Campus-Geofences: Bikes operieren und werden innerhalb des definierten Perimeters zurückgegeben (Zentrale, Campus, Gewerbepark).
- Servicezeiten: Nutzung nur zur Arbeitszeit oder 24/7, mit automatischer Deaktivierung außerhalb.
- Gruppen und Berechtigungen: getrennte Flotten pro Standort oder Abteilung unter demselben Master-Panel.
Der Mitarbeitende erlebt derweil dieselbe reibungslose Experience wie beim kommerziellen Sharing: QR scannen, die WebApp öffnet sich in seiner Sprache ohne Download, und das Bike entsperrt sich vom Handy.
Flottenkontrolle in Echtzeit
Das Facilities- oder HR-Team sieht im Panel:
- GPS-Position und Batterie jedes Fahrzeugs, live.
- Wer welches Bike hat und seit wann.
- Automatische Alerts: Nicht-Rückgabe, niedrige Batterie, Bike außerhalb des Geofence.
- Nutzungsstatistiken: Fahrten pro Mitarbeitendem, Stoßzeiten, Gesamt-km — die Basis des ESG-Reports.
Der Tagesbetrieb reduziert sich auf die nächtliche Laderoutine: Eine automatische E-Mail listet, welche E-Bikes Batterie brauchen. Sonst nichts.
Umsetzung in 4 Schritten (und 4 Wochen)
- Woche 1 — Design: Fahrzeugzahl (Regel: 1 Bike pro 8–12 interessierte Mitarbeitende), Parkstandorte und Zeitpläne.
- Woche 2 — Hardware: E-Bikes mit Smart Lock oder integriertem IoT, kompatibel mit der Plattform (Kompatibilitätsleitfaden hier).
- Woche 3 — Software: Onboarding bei Fleet OS, Domain-Setup, Geofences, Zeitpläne und Corporate Branding (die WebApp trägt deine Firmenfarben).
- Woche 4 — Launch: interne Kommunikation, QRs am Parkplatz und erste Fahrten. Ohne zu installierende Apps ist die Adoption sofort da.
Was das Unternehmen gewinnt
- Messbares ESG: km und vermiedenes CO₂, exportierbar in den Nachhaltigkeitsbericht.
- Weniger Parkkosten und weniger Autos zur Rushhour.
- Employer Branding: ein sichtbarer, moderner, fotogener Benefit.
- Null Verwaltungsaufwand: Abrechnungen (falls vorhanden), Zugänge und Support übernimmt die Software.
Fazit
Corporate Sharing ist das Nachhaltigkeitsprogramm mit dem besten Verhältnis von Sichtbarkeit zu Aufwand, das ein Unternehmen 2026 starten kann: vier Wochen, das Budget einer Handvoll Parkplätze und ESG-Daten ab Tag eins. Der Schlüssel ist die Software mit Zugangsbeschränkung — und genau da macht Fleet OS es turnkey.
Häufig gestellte Fragen
Wie wird der Flottenzugang auf Mitarbeitende beschränkt?
Über privaten Zugang per E-Mail-Domain: Nur Nutzer mit Firmen-E-Mail (@deinefirma.com) können sich registrieren und Fahrzeuge entsperren. Das Unternehmen kann Zu- und Abgänge zudem im Panel synchron zur HR verwalten.
Was kostet ein Corporate-Sharing-Programm das Unternehmen?
Mit einem SaaS-Modell wie Fleet OS kostet die Software 300 €/Monat + 8 €/Fahrzeug. Mit geleasten E-Bikes und Wartung liegt ein 30-Bike-Programm bei etwa 2.500–3.500 €/Monat — weniger als 4 Parkplätze in einer spanischen Großstadt.
Zählt Corporate Sharing für ESG-Ziele?
Ja. Jede E-Bike-Fahrt ersetzt Auto-Kilometer und erzeugt messbare Daten (Fahrten, km, vermiedenes CO₂), die das Panel für den Nachhaltigkeitsbericht (CSRD) und die in Spanien für große Unternehmen verpflichtenden Mobilitätspläne exportiert.
Können Mitarbeitende die Bikes außerhalb der Arbeitszeit nutzen?
Konfigurierbar. Die Software erlaubt Servicezeiten (z. B. nur Arbeitszeit) mit automatischer Deaktivierung außerhalb der Fenster — oder 24/7-Nutzung inklusive Wochenende als zusätzlicher Benefit.
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